Posted by: twoblowfish on: September 17, 2008
Posted by: twoblowfish on: September 15, 2008
Okay: Ihr wollt den Welthunger ändern und auf der anderen Seite euren Englischwortschatz verbessern? Nun ja, wieso macht ihr nicht beides? Auf der Seite http://www.freerice.com könnt ihr es.
Die Idee der Seite ist Folgende: Die Website gibt dir ein Wort und sie gibt dir 4 mögliche Definitionen. Wenn man die richtige Möglichkeit wählt spenden sie 20 Reiskörner an das “World Food Programme” der Vereinten Nationen.
Während man das “Spiel” spielt, wird es leichter oder schwerer. Das hängt von eurem Können ab. Wenn ihr sehr gut seid, erreicht ihr vielleicht Stufe 10, aber auch mit Stufe 1 spendet ihr pro richtige Lösung 20 Körner Reis. Die Website richtet sich also immer nach eurem Können und ihr lernt immer etwas neues, genau an der Grenze zu eurem bisherigen Können.
Versucht es unter http://www.freerice.com . Das ist besserer Zeitverbrauch als meinen Blog zu lesen, oder? Es macht wirklich süchtig. Wenn ihr wollt könnt ihr mir einen Kommentar hinterlassen und mir erzählen welches Level ihr erreicht habt.
Posted by: twoblowfish on: September 13, 2008
Im Jahre 2005 ertappt, hat sich nun eventuell einiges geändert. Doch dennoch bleibt es beim gleichen, für Ausländer schockierenden Sachverhalt:
Die Church Of Scientology führt Stresstests mitten in der Öffentlichkeit durch. Doch nicht im Central Park, sondern mitten in einer der meist frequentiertesten Metrostation der Welt. Mitten in der U-Bahnstation des Times Square.
Doch welches Ergebnis wird dieser Test vorraussichtlich erbringen? Wenn man den permanenten Geräuschpegel bedenkt. Wenn man an die vielen Menschen denkt. Wenn man daran denkt, dass in U-Bahnstationen erhöhte Terrorgefahr herrscht.
Nun ja, eine höchst fragwürdige Praxis, die – trotz des schlechten Rufes anderer Glaubensgemeinschaften – einzigartig ist. Einzigartig und einzig und allein erschreckend.
Posted by: twoblowfish on: September 13, 2008
Ich hasse es, wenn Leute sagen es wird alles besser. Doch seitdem ich vor zwei Tagen meinen EEE PC 1000H in Betrieb genommen habe, kann ich nur sagen, es wurde alles besser. Der ASUS EEE PC 1000H ist ein toller Computer, ein tolles Netbook. Ich bin wirklich sehr zufrieden damit. Er leistet solide Arbeit, startet schnell und ist sehr schnell im Internet unterwegs.
Für 429 Euro (je nachdem wo man kauft mit oder ohne Versandkosten) erhält man einen Laptop mit 1.6 GHz Intel Atom Prozessor. Er verfügt über 1 GB Arbeitsspeicher und ein WLan Modul nach dem Draft – n Standard.
Außerdem verbaut: eine Intel-Chipsatz Grafik, eine 1.3 Megapixel Webcam und etliches mehr. In den nächsten Tagen werde ich mehr darüber bloggen und Fotos vom Auspacken online stellen.
Viel Spaß, stay tuned
Posted by: twoblowfish on: August 1, 2008
Gestern um 4:30 ging es los. Ein donnerndes Gewitter stürzte sich auf Erlangen und – siehe da – icq funktionierte nicht mehr. Da ich Kunde bei 1und1 bin dachte ich dass es nicht allzu lange dauern würde bis diese Problem gelöst ist. Allerdings – so scheint es zumindest – ist diese Zumutung für icq-User immer noch nicht gelöst. Was geschieht ist, dass sich icq fortwährend ein – und ausloggt. Empfängt man eine Nachricht, so “fliegt” man danach mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Höhere Gewalt eben wird man mir wahrscheinlich sagen – aber gilt dies für T-Online Kunden nicht? Ich sehe andere Leute online und sehe wie sie tippen, doch das ist auch schon alles. Und frage ich sie z.B. über Skype ob sie bei 1und1 sind, verneinen sie allesamt. Schon komisch, überlegt man sich doch, wohin die monatluchen Kosten fließen.
Posted by: twoblowfish on: Juli 28, 2008
Ich gab heute bei Yahoo-Suche “young press id” ein, und was war mein 5. Ergebnis?
Mein Erotischer Weblog ” 6-press.de
Nun ja, eigentlich hatte ich mir etwas anderes erhofft zu finden, doch wie kann das sein? Gebe ich die selben Suchwörter bei Google ein, so finde ich auf den ersten Seiten kein solches Resultat – spricht das für die Qualität der Suchfilter oder die Unwichtigkeit der deutschen Seiten? Letzteres würde einen niedrigeren Page-Rank bedeuten, ersteres wäre ein Qualitätszeugnis für Google. Doch was klar ist: Google ist Marktführer auf dem Gebiet der Websuche. Was auch immer die Konkurrenz erschafft, Google hat es bereits, kurz danach, oder eine bessere Alternative.
Nehme man beispielsweise Microsoft Office Live Workspace (oder wie auch immer), kann es wirklich mit Google Docs mithalten? Nein, denn Google Docs ist viel zu sehr Google. Es ist schnell – Google Search ist es auch. Es ist effizient – Google Search, gmail, Picasa etc. sind es auch. Es ist kostenlos – Android ist es auch.
Was der Markt braucht, ist eine Konkurrenz. Eine Konkurrenz, die alles bietet. Mail, Docs, Image, Books, Search, Groups – und auch Lively, Picasa, Google Earth, Google Maps. Findet sie, schickt sie mir.
Posted by: twoblowfish on: Juli 27, 2008
Gestern Abend war ich auf einem Konzert. Es war Open-Air hier in der Region. Doch nehme ich es genau, war ich nicht auf dem Konzert, sondern daneben. Ein paar Freunde waren dabei, und insgesamt gesehen hatten wir einfach nur Spaß.
Ich will erst dazu kommen, was wir nicht getan haben:
- 30€ für eine Karte bezahlt. – Ja, das ist vermutlich einer der Hauptpunkte, besonders wenn ihr nachher seht, was wir wir dennoch alles getan haben.
- schlechtes Konzertbier getunken. – Ich blogge auf Deutsch, und um eben jenes Vorurteil über die Deutschen zu verstärken liegt auch hier bereits im zweiten Punkt der Fokus auf dem teilweise übermäßigen Bierkonsum der Deutschen.
- Getanzt, was getanzt wurde. – Nun ja, auf Rockkonzerten tanzt man Pogo. Pogo, diese schöne Tanzart – oder: wie bekommt man möglichst viele blaue Flecken?
Ich könnte diese Liste beliebig fortsetzen, aber wer würde das noch lesen? Vielmehr sollte man Fogendes, was wir getan haben, lesen:
- Spaß mit Freunden gehabt. – Ja, darum geht es doch bei Konzerten. Es geht doch nicht wirklich um die Musik, oder wie viele Leute kaufen sich alleine eine Karte?
- eigenes, leckeres Bier getrunken. – Ok, ich stürze mich wieder in das Bier-Vorurteil, aber was mir über das Konzertbier erzählt wurde, machte mich stutzig: 8€ 50ct für eine Maß Bier. Wenn man das mit Oettinger vergleicht, hat man einen Preisunterschied von 8 Euro, doch vermutlich schmeckt man ihn auch. Vergleicht man es aber mit jeder anderen Sorte, so hat man mindestend 6€ Preisunterschied – und das bessere Bier. Das Konzertbier soll derartig schlecht gewesen sein, dass reichlich vorglühen nötig war.
- Musik only. – Gut, es mag ein wenig komisch klingen, aber dennoch: Musikgenuss – bei manchen Bands auch nur der erste Wortteil – kann schön sein. Wenn er alleine steht. Ohne gröhlende Massen, ohne schwitzende Männer und ohne korpolentere Pogo-Tänzer. Musik, wie sie ist. Nicht ganz richtig – so hatten wir beispielsweise auch das Outdoor-Feeling – aber dennoch einer Erwähnung wert.
- diese nervigen, altkluge Weißheiten. – Als ich aufwachte war ich voller Freude. Ich hatte ein Konzert gesehen. Nun ja, wäre das Loch im Zaun nicht gewesen nur gehört. Und was habe ich dafür gezahlt? 0€, Nada, Niente (Gott verdamme mich für diese Rechtschreibung). 30€ – nicht mit mir und nich für zumeist zweitklassige Bands. Anstelle dessen wagte ich eine kleine Wanderung durch den Wald mit meinen Freunden und was geschah? Kein Eintrittspreis und dennoch das Feeling, das ich oben bereits beschrieb. Plus: Ich kann die Geschichte immer wieder erzählen.
Zum Beispiel konnte ich sie in meinem Blog erzählen
Posted by: twoblowfish on: Juli 24, 2008
Werden Käufer des Jahreberichts an einer Schule XY und Personen, die dies ablehnen, gleich behandelt? Diese Frage muss gestellt werden, sind doch die bürokratischen Hürden für Nichtkäufer wesentlich größer, als für Käufer. Natürlich kann man argumentieren, dass es sich um eine perfekte Verkaufskampagne handelt. Doch blick man etwas über den Tellerrand, so sieht man schnell: Es wird nicht nur dem Kaufwilligen leicht gemacht seinem Wunsch nachzugehen und einen Jahresbericht zu kaufen, sondern es wird auch dem, der an diesem schulinternen Statusbericht nicht interessiert ist, besonders schwer gemacht zu verzichten.
In vorigen Jahren gab es in jeder Klasse eine Liste, in welche die Käufer eingetragen wurden. Doch anders in diesem Jahr. Es gab zwar immernoch eine Liste, doch war ihre Verwendung eine andere. Es wurde grundsätzlich davon ausgegangen, dass jeder Schüler versessen auf jenes kleine “Fast”-Buch sei. Wollte man es nicht für 6 Euro (mehr dazu später), so wurde dies vermerkt. In die Liste trug die Lehrkraft dann jene Unwilligen ein. Bis dahin nichts negatives zu erkennen, im Grunde das gleiche Resultat.
Doch wenn zusätzlich ein Grund angegeben werden muss, kann dies nicht mehr mit den “alten” Methoden des Verkaufs verglichen werden. Werden so nicht diejenigen, die verzichten, in die Ecke gestellt und unter Druck gesetzt? Angesichts dieser Praxis ist es fragwürdig, ob jeder der ursprünglich verzichten wollte, dies auch durchhält. Vor 25 Mitschülern in einem gemeinsamen Raum einen Grund vorzubringen – traut sich das ein jeder? Hat ein Schüler beispielsweise momentan nicht das nötige Geld, so wird er also genötigt, dies vor seinen Mitschüler – Freunden und im schlimmsten Fall Feinden – vorzubringen.
Wenn man dies mit Kommentaren zu bestimmten Gründen paart, so ist diese Praxis inakzeptabel. Hat man schlichtweg keine Lust, dass ein weiteres Buch mit Klassenlisten das Regal schmückt, so ist dies nicht etwa mangelnde Identifikation mit der Schule, sondern eine logische, gut überlegte Entscheidung.
Durch eine derartige Vorgehensweise provoziert man nur – mehr Käufer findet man auch nicht.
Posted by: twoblowfish on: Juli 24, 2008
Posted by: twoblowfish on: Juli 23, 2008
man muss einfach starten. fehlt die inspiration, dann eben sinnlos.
gewidmet allen Sehnsüchtigen. allen Sehnsüchtigen nach sinn und zweck.
Heute kam er endlich wieder. Nach 4 Wochen. 4 Wochen musste ich warten. 4 Wochen grüßte mich ein fremder Rucksack. 4 Wochen lang musste ich nach einem anderen Rucksack suchen. Ich suchte, doch was ich fand, stellte mich nicht zufrieden.
Es war, als ob man nach einem langen, anstrengenden Aufstieg auf einen hohen Berg im schnöden, grautönigen Industriegebiet wäre. Es war nicht etwa eine schlechte Zeit, es war vielmehr eine leere Zeit. Mein Rucksack blieb leer, oder auch voll – wer weiß was bei Eastpack mit ihm angestellt wurde. Es fehlte ein Stück von mir. Ein Stück, fest verankert durch zwei Stück Polster um jede meiner beiden Schultern. Wohlig schleifend über meinen Rücken. Nun gut, manchmal schwitzte ich. Doch im Winter war er meine zusätzliche Wärmeschicht, meine zweite Haut.
Doch nach beinahe 4 Jahren, in denen er mir treue Dienste erwies, war mein Eastpack Rucksack hinten aufgerissen. An der Naht. Man sah ihm an, wie er blutete. Ich ging also zu Eisert, wo ich ihn einst, zu jenem Weihnachtsfest 2004, kaufte. Ich sah ihn gehen, wollte einen Ersatzrucksack.
Doch der verstärkte mein Verlangen nur noch mehr. Was man mir gab, es war kein Teil von mir. Er war zu eng verankert, nicht fest, sondern rau. Er schleifte nicht wohlig an meinem Rücken, sondern kratzte. Mit jedem Schritt und jeder Bewegung schürfte er einen Teil meiner Erinnerung an meinen schönen alten Rucksack auf. Und heute? Heute blutete ich voller Wehmut. Heute war meine Erinnerung zurück. In Gedanken war ich bei meinem Rucksack – die ganze Zeit. Und mein Rucksack – er war fort. Doch heute – er war wieder da. Nicht nur in Gedanken. Er war wieder da. Um meine Erinnerungen zu tragen. Zu seinem alten Sinn und Zweck.
Doch in Zukunft wird Sinn und Zweck vorhanden und ein anderer sein – eben ein sinnloser Anfang für diesen sinnvollen blog.